Das Weltall, viele Jahrhunderte nach unserer Zeit. Eine gewaltige Katastrophe hat die Menscheit in mittelalterliche Verhältnisse zurückgeworfen und die Erde in Tausende Einzelteile zertrümmert. Auf den Asteroiden, die einmal die Erde waren, haben sich Drachen breit gemacht. Übermächtige Gegner - wenn da nicht die Drachenjäger wären.
Klingt sehr unheimlich, ist es aber gar nicht. Denn neben knisternder Spannung, ist in dieser hochwertig animierten Zeichentrick-Serie ungeheuer viel Komik angesagt. Wir erleben die Abenteuer von Gwizdo und Lian Chu, zwei ausgesprochen eigenwilligen Drachenjäger, die mit ihrem Fluggerät von Asteroid zu Asteroid ziehen und den Schuppentieren Saures geben. Wo Gwizdo und Lian Chu unterwegs sind, liegen ihnen Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren zu Füßen.
Gwizdo ist ein Verhandler, der mehr redet als atmet, und sein Problem, dass er sich zu Tode ängstigt vor Drachen, lässt seinen Partner zuverlässig den gefährlicheren Teil der Arbeit erledigen. Sein Partner Lian Chu gilt als einer der besten seiner Zunft: Ein einziger Muskelberg und instinktreicher Kämpfer. Darüber hinaus liebt der großherzige Koloss Sprichwörter, Kinder und sein Hobby Stricken. Doch so unterschiedlich sie auch sind, die beiden halten stets zusammen, und das ist bei ihrem Job auch lebenswichtig. Treuer Wegbegleiter der denkwürdigen Jäger ist Hector, der zwar aussieht wie ein Hund, aber tatsächlich ein Drache ist!
Die Serie, für die übrigens die englische Kultband "The Cure" die Titelmelodie komponierte, ist ein weltweiter Erfolg und in Europa gibt es inzwischen kaum noch ein Land in dem Dragon Hunters-Die Drachenjäger nicht die Kinder verzaubert.